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Abschied von Dieter Graf von Landsberg-Velen

Dieter Graf von Landsberg-Velen, der am 15. April im Alter von 86 Jahren verstarb, zählte zu den Größen des Pferdesports und das nicht nur als Ehrenpräsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, sondern ebenso als Mensch und Förderer.

Im Nordrhein-Westfälische Landgestüt war er ein stets ein willkommener Gast. Als Vorsitzender des Fördervereins der Deutschen Reitschule setzte er sich besonders für die Berufsreiter und ihre Belange ein.

Zeitlebens engagierte sich der auf Schloss Wocklum in Balve beheimatete Graf Landsberg für die Pferde, war Vorsitzender des Reiterverein Balve, 1968 bündelte er die unterschiedlichen Pferdesport- und Zuchtverbände, die sich nach dem Krieg formiert hatten, zur Deutschen Reiterlichen Vereinigung.  Ab 1973 war Graf Landsberg Vorsitzender des Deutschen Olympiade-Komitees für Reiterei und Vize-Präsident des Weltreiterverbandes FEI (1979 bis 1997).

Graf Landsberg hat weit über den Pferdesport hinaus die internationale Sportlandschaft beeinflusst. 1973 wurde er in das Präsidium des damaligen Nationalen Olympischen Komitees (NOK) gewählt, ein Jahr später zum Vize-Präsidenten des Deutschen Sportbundes (DSB) und 1993 zum Vize-Präsidenten des NOKs berufen.

Neben zahlreichen Auszeichnungen erhielt Graf Landsberg das große Bundesverdienstkreuz mit Stern des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. 1998 wurde er mit dem „Olympischen Orden” des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) ausgezeichnet. 2002 ehrte ihn die FN mit dem Deutschen Reiterkreuz in Gold mit Brillanten.

(Quelle: FN Presse)