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Olympische Spiele 2012 - Landbeschäler-Nachkommen am Start


FLORESTAN I, Foto: B. Eylers

Seit Freitag sind die Olympischen Spiele in London im vollen Gange. Im Reiten wird in der Vielseitigkeit  bereits seit dem Wochenende um Medaillen gekämpft. Die Dressurreiter haben ihren ersten Start am Donnerstag und die Springreiter werden ab Sonntag in Greenwich um Gold reiten. Top-Pferde aus der ganzen Welt treffen dann in London aufeinander, darunter auch insgesamt fünf Landbeschäler-Nachkommen.
Weltweit für feinsten Dressur-Nachwuchs seit Jahren bekannt ist allen voran FLORESTAN I. Gleich drei von ihm abstammende Hengste gehen im Dressurviereck an den Start. Lokalpatrioten sind die für England startenden Hiscox Artemis (Z.: Klemens Warmers, Stadtlohn) und Richard Davison, die bereits einige Championatserfahrung vorweisen können.
Der 13jährige Fabriano aus der Zucht von Michael Schönleitner, Thalgau, ist mit seiner Ausbilderin und Besitzerin Renate Voglsang in der österreichischen Equipe dabei.
FLORESTAN I – zum Dritten findet sich mit dem gekörten Floresco NRW (Z.: Konrad Langhorst, Rietberg) in der Starterliste der Olympischen Spiele. Der bereits 2008 bei Olympia unter dem Schweden Patrick Kittel erfolgreiche Hengst wird in diesem Jahr von dem Marokkaner Rahmouni Yassine geritten. 

Im Springen sind gleich zwei Söhne des Landbeschälers ARPEGGIO zu finden. Zahlreiche Erfolge feierte der im Besitz von Hans Günter Winkler stehende Allerdings  bereits unter Marco Kutscher. In London wird er von dessen Stallkollegen, dem Schweden Henrik von Eckermann, geritten. Allerdings stammt aus der Zucht von Joseph Rosendahl, Greven.
Ari ist der Name des für Japan startenden Wallachs aus der Zucht der ZG Kanne, Steinheim. Er war unter anderem Teilnehmer bei den Bundeschampionaten in 2008. Im Sattel wird in London Reiko Takeda platz nehmen.