CORNADO NRW in Bronze

CORNADO NRW ist eine besondere Ehre zuteil gekommen. Als Aushängeschild des Landgestüts, der Westfälischen Zucht und des deutschen Spitzen-Springsports ist er nun in Bronze verewigt worden.

Die Künstlerin Annette Diekemper hat in ihrer Arbeit das Wesen und den besonderen Charakter von CORNADO NRW auf einmalige Weise festgehalten.

Weitere Infos: Annette Diekemper, Kiefernstraße 7, 33334 Gütersloh, Tel.: 0170-1880322

Die Skulptur von CORNADO NRW ist in limitierter Auflage zu erwerben. Die Kosten für eine Replik aus Bronze beläuft sich auf 3.490 € und aus Kaltgussbronze, einem Material, das ebenso schwer und nicht von massiver Bronze zu unterscheiden ist, 950 €.  

Die Künstlerin

Annette Diekemper wurde am 03. August 1959 in Gütersloh geboren und studierte Kunst und Biologie an der Universität von Bielefeld. Neben ihrer Arbeit als Heilprakterin für Psychotherapie arbeitet sie seit Anfang der neunziger Jahre als freischaffende Bildhauerin in der Tradition des Naturalismus.

Frau Diekemper ist selbst seit 35 Jahren aktive Reiterin und eine große Anhängerin der klassischen Reitkunst. Über die Liebe zum Pferd und die tägliche Beschäftigung mit ihm entstand der Wunsch, die Faszination dieses wunderschönen Geschöpfes in bleibenden Formen einzufangen.
Vielseitigkeit in Rasse, Temperament und Ausstrahlung zu erfassen, sie dem Betrachter so lebendig und unverfälscht wie möglich zu vermitteln, ist eine immer wieder neue Herausforderung für die Künstlerin.
So gehört Annette Diekemper zu den ganz wenigen Künstlern, die das authentische Abbild eines Pferdes in Form einer Skulptur formen. Daher sind neben freien Pferdestudien Portraitaufträge ein fester Bestandteil ihrer bildhauerischen Arbeit.
Aus edler Bronze entsteht für den Besitzer eines Pferdes die unverwechselbare Charakterstudie seines Tieres. Dieses dreidimensionale Abbild ist eine bleibende Erinnerung und jeder fotografischen Darstellung von der Wirkung und Nachhaltigkeit weit überlegen!
Alle Plastiken der Künstlerin entstehen als Einzelstücke oder werden streng limitierter Auflage hergestellt. Signierte und nummerierte Zertifikate unterstreichen die hohe Wertigkeit der Bronzeskulpturen.

Vom Terrakottamodell zur Bronzeskulptur

Nach der Fertigstellung des Rohmodells durch den Bildhauer, wird dieses je nach Größe entweder gebrannt oder in rohem Zustand an die Gießerei geliefert.
Hier beginnt nun ein sehr aufwendiger Herstellungsprozess, an dessen Ende die Reproduktion des Terrakottamodells in eine Bronzeskulptur steht.

Die Gussformherstellung/Bronzeabguss verläuft im Wesentlichen in folgenden Schritten:

  •  Das Terrakottamodell wird zunächst in eine flüssige Silikonmasse getaucht. Nach Trocknung und Aushärtung des Silikons wird das Modell ausgelöst und eine Silikonnegativform bleibt zurück.

  • In die Silikonnegativform wird flüssiges Wachs eingefüllt. Nachdem das Wachs ausgehärtet ist, kann man die Silikonaußenhaut entfernen, ein Wachspositiv des Ursprungsmodells ist entstanden.

  • Das Wachspositivmodell wird nun überarbeitet, und dem Terrakottamodell wieder genau in Form und Struktur angepasst.

  • Das Wachsmodell seinerseits wird nun in eine flüssige Keramikmasse getaucht. Nach Trocknung des Keramikmantels wird dieser zusammen mit dem Wachskern in einen Brennofen gegeben. Hier wird die Keramikaußenhaut hart gebrannt, das Wachs schmilzt aus (Wachsausschmelzverfahren)

  • Erst in die nun entstandene Keramiknegativform wird flüssige Bronze eingefüllt und ausgehärtet.

  • Nach dem Erkalten des Metalls wird die Keramikaußenform zerstört, und Einfüllstutzen und Luftkanäle am Bronzemodell entfernt.

  • Erneut muss die Figur in mühevoller Kleinarbeit gereinigt, überarbeitet und zum Schluss mit der vom Bildhauer gewünschten Patina versehen werden. Dieser komplizierte Herstellungsvorgang, der mit vielen Arbeitsstunden verbunden ist, sowie die vorausgegangene liebevolle Arbeit des Bildhauers, mögen den Wert einer Bronzeplastik bemessen.  

     

Postkarten

à 1,50 €

Plakate DIN A 2
à 20,- €